guten morgen landshut | donnerstag, 10. september 2015

 

Von finnischen Kirchen bis zu Landshuter OB-Kandidaten: Der Verein Architektur und Kunst will mit seinem neuen Programm eine breitere Öffentlichkeit ansprechen

10. September 2015, 13:51 Uhr

Der Verein Architektur und Kunst mit seinen aktuell 127 Mitgliedern hat sich einen guten Namen gemacht in der Stadt – mit zahlreichen interessanten Veranstaltungen ebenso wie mit manch pointierter Wortmeldung zu einschlägigen Themen der Kommunalpolitik. Heute, Donnerstag, haben die Vorsitzende Barbara Anetsberger und ihr “Vize” Karl Sperk (Bild) in den Räumen des Kunstvereins ein erneut überaus ambitioniertes Programm 2015/16 präsentiert.

Erklärtes Ziel des Vereins ist es dabei, neben dem Fachpublikum auch eine breitere Öffentlichkeit anzusprechen. Dies gilt gleich in ausgeprägter Weise für die Auftaktveranstaltung: Am Mittwoch, 30. September, 19 Uhr, wird im Marstall der Residenz eine Ausstellung mit dem Titel “Lichtzauber und Materialität – Kirchen und Kapellen in Finnland seit 2000″ eröffnet, die in der Folge bis 11. Oktober zu sehen ist und über die Maßen interessant zu sein verspricht.

Mit einer Reihe von Vorträgen nimmt sich Architektur und Kunst im Herbst der Themen Landschaftsverbrauch und Siedlungsstrukturen im ländlichen Raum an, u.a. bei einem Abend mit dem Luftbildarchäologen Klaus Leidorf am 14. Oktober. Im neuen Jahr soll es um den Themenkreis Urbanes Wohnen und Gemeingut Boden gehen, so setzt sich der Schweizer Klaus Hubmann mit der Frage “Wem gehört die Stadt?” auseinander (23. März 2016). Der Anspruch des Vereins, in der Stadtpolitik mit Engagement und Kompetenz ein Wörtchen mitzureden, manifestiert sich in der Veranstaltung “OB-Kandidaten auf dem Podium”, die am 8. Juni 2016 potenziellen künftigen Rathaus-Chefs auf den Zahn fühlen soll.

Begleitet wird das Programm wieder von einer Architektur- und Kunstfilmreihe in Zusammenarbeit mit dem Kinoptikum. Diesbezüglich zieht Christiane Vogel die Fäden, sie kündigte zum Start am 6./7. Oktober den Streifen “Die Böhms – Architektur einer Familie” an. Die Filme, u.a. “The Wounded Brick” und “Finding Vivian Maier” über eine der wichtigsten Straßenfotografinnen des 20. Jahrhunderts, werden immer am ersten Dienstag (18.30 Uhr) und ersten Mittwoch (21 Uhr) eines Monats ausgestrahlt.

Das gesamte Programm findet man auf der Homepage architektur-kunst-landshut.de.

Text und Bild: Michael Stolzenberg

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